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10. September 2018

Interview mit Josephine von Kulau

  • 4min
Deutschland is(s)t vegan

S icherlich habt ihr auch schon einmal ein Produkt von KULAU ausprobiert ... oder? Vor allem, wenn ihr Kokos und Algen so liebt, wie wir. Josefine ist die Gründerin und die Geschäftsführerin von KULAU und wir hatten das Glück, mit ihr ein Interview zu führen.

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1.    Was bedeutet der Firmenname KULAU eigentlich? 
KULAU bedeutet „grüne Kokosnuss“ in der Sprache Tok Pisin, die auf Papua-Neuginea gesprochen wird. Da ich bei der Gründung vor 10 Jahren ein Kokosnuss-Business aufziehen wollte, empfand ich das als passenden Namen.


2.    Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Unternehmen wie KULAU zu gründen? 
Ich wollte schon immer etwas Eigenes auf die Beine stellen und habe aus diesem Grund ein Business-Studium an der INSEAD absolviert. Während eines Auslandaufenthalts in Thailand lernte ich sehr viele verschiedene Kokosnussprodukte kennen und war ganz begeistert. Schnell war mir klar, dass ich das im Studium Gelernte mit genau diesen Produkten umsetzen wollte. Die Kokosnuss war damals in Deutschland noch ziemlich unbekannt und der Hype um Kokoswasser und Kokosöl noch weit entfernt. Auch wollte ich ein Unternehmen gründen, dass nachhaltig aufgestellt ist, und legte von Anfang an Wert auf Bio-Qualität bei meinen Produkten.


3.    Wir vermuten, du hast die Kokosnuss besonders gern? 
Und wie! Ein Cocktail aus einer frischen Trinkkokosnuss entfachte einst meine große Kokosnuss-Liebe und seitdem ist diese herrliche Frucht nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Weder aus meinem Speiseplan, noch aus meinem beruflichen Alltag oder aus meinen Badezimmer-Regal – dort findet man immer ein Glas Kokosöl für die tägliche Hautpflege. 

   
4.    Was würdest du sagen, unterscheidet die KULAU-Produkte von anderen Kokosnuss-Produkten? 
Mittlerweile gibt es ja viele vergleichbare Produkte auch mit vergleichbarer Qualität auf dem Markt. Bei KULAU kann man sich sicher sein, dass wir unsere Produzenten persönlich kennen und schon seit vielen Jahren eine hohe Qualität bieten können, die stetig sogar besser wird. Mit der Zeit sammelt man immerhin seine Erfahrungen und kann im Schaffensprozess Optimierungen durchführen, sowohl auf Produktions-, als auch auf Vertriebsebene.
Wir versuchen natürlich nach wie vor unsere Produkte mit der einen oder der anderen Besonderheit aus der Masse hervorzuheben. So kommt unser Kokoswasser bspw. dank einer Kurzzeiterhitzung ohne jegliche Zusatzstoffe aus (d. h. auch ohne Ascorbinsäure) und kann ungekühlt verschifft und gelagert werden. Unsere Kokosgewürze sind einzigartig und wurden von einem Gewürzexperten kreiert. Unser Design ist im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten clean und ansprechend, wie ich finde.

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5.    Seit einiger Zeit gibt es auch Algen im KULAU-Sortiment. Wie kam es dazu? Meinst du, dass sich der Algenkonsum in deutschen Haushalten etablieren wird? 
Ich hoffe es zumindest sehr! Zusammen mit meinem Team gebe ich alles dafür Algen in deutsche Kochtöpfe zu bringen, denn das Meeresgemüse kann so einiges. Es steckt voller Vitamine, Ballaststoffe, Jod und ist darüber hinaus eines der nachhaltigsten Lebensmittel der Welt. Ich habe es bei meinen Reisen durch Spanien kennen und lieben gelernt. In einigen Regionen Europas ist es bereits fest verankert im Speiseplan, wie z. B. in Irland, Spanien und an den Küsten Frankreichs. Von Asien ganz zu schweigen: Algen werden dort täglich in großen Mengen und verschiedensten Formen verzehrt – ob als Snack verarbeitet oder pur genossen. Algen liefern auch die berühmt, berüchtigte fünfte Geschmacksrichtung Umami. Allein das ist schon ein Grund mit Algen zu experimentieren. Sie können unsere Speisen geschmacklich nochmal auf ein neues Level heben.


6.    Mit euren neuen Produkten (Omega-3 Kapseln & MCT-Öl) nehmt ihr auch nicht-Bioprodukte in euer Sortiment auf. Ist KULAU jetzt nicht mehr bio?
KULAU soll nach wie vor vor allem Bio-Marke bleiben und die zukünftigen Produkte dementsprechend zertifiziert. Allerdings gibt es Produkte (wie unsere zwei neusten), die nicht bio-zertifiziert werden können, da ihr Herstellungsverfahren zu technisch ist. Wir benutzen aber trotzdem Produkte aus reinen, hochwertigen Quellen und verzichten auch hier auf jegliche unnötigen Zusatzstoffe bzw. achten auf eine nachhaltige Produktion. Es gibt einfach Produkte, die mich persönlich so sehr überzeugen und an die ich fest glaube, dass ich sie einfach ins Sortiment aufnehmen muss. Meine Herangehensweise ist da nicht sehr dogmatisch, aber das würde mir auch schnell den Spaß verderben. Ich halte nicht viel von Dogmatismus.  


7.    Was steht als Nächstes bei KULAU an?
Zunächst einmal arbeiten wir daran unseren Verpackungsmüll bei den Nori-Snacks, die mittlerweile äußerst beliebt sind und zu unseren Bestsellern gehören, deutlich zu reduzieren. Die Verhandlungen mit dem Produzenten laufen und wir hoffen, eine bessere Lösung zu finden. Darüber hinaus arbeite ich mit einigen Partnern an einem Projekt, welches Algen als Rohstoff für nachhaltige Verpackungsmöglichkeiten nutzt, denn nicht nur auf dem Teller können Algen so einiges. Das Projekt steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, daher kann ich noch nicht viel dazu sagen. Es bleibt spannend bei KULAU und geht auf jeden Fall weiter in die Algenrichtung.


8.    Und last, but not least: Welches Produkt magst du am liebsten?
Nach wie vor ist das Kokosöl mein absolutes Lieblingsprodukt. Ich liebe die Vielfältigkeit, den Geruch, den Geschmack … Ich ersetze Butter beim Backen grundsätzlich mit Kokosöl, nutze es für meine Haarpflege oder auch, um meine Füße geschmeidig zart zu pflegen – selbst die teuerste Kosmetikcreme kann da nicht mithalten.

Liebe Josephine, vielen Dank für das tolle Interview!

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