• SSL - Sicher einkaufen & Datensicherheit
  • Versandkostenfrei ab 29 Euro Gratis Kühlversand Kein Mindestbestellwert

20. Februar 2018

Die besten Mehlsorten

  • 2min
Deutschland is(s)t vegan

E ine Grundzutat in jeder Küche ist: das Mehl! Dieses Allroundtalent ist unentbehrlich zum Backen und Kochen und bildet die Basis für zum Beispiel Brot oder Kuchen. Es gibt Mehlsorten aus Getreide wie Roggen, Weizen und Dinkel. Und es gibt krude Typenbezeichnungen à la Type 1600. Doch was bedeuten diese Typen ;-)? Und welche Mehlsorten sind besonders gesund? Wir haben uns für euch schlaugemacht.

Mehltypen von 405 bis 1800
Auf der Verpackung von Mehl ist immer eine Typenbezeichnung angegeben und diese reicht von 405 bis 1600. Diese Zahl hängt davon ab, wie fein das Korn gemahlen wurde, und gibt den Gehalt an Mineralstoffen wieder. Je höher die Typenzahl ist, um so mehr wertvolle Inhaltsstoffe existieren in dem Mehl. Abgesehen von den Mineralien enthält eine "hohe Mehltype" aber auch dementsprechend mehr Ballaststoffe, B-Vitamine und pflanzliches Eiweiß. So ergibt sich der logische Umkehrschluss, dass Mehle mit der Typenbezeichnung 1600 oder 1800 besonders gesund sind - was ja auch stimmt. Der Haken ist nur, dass sie sich nicht soo gut verbacken lassen.

die-besten-mehlsorten-3

Welches Mehl für was?
Ein Weizenmehl mit der Typenbezeichnung 405 ist quasi der Klassiker unter den Mehlen und eignet sich daher für fast alle Backprojekte. Zum Herstellen von Brötchen, Stollen oder Hefezopf ist ein Mehl mit der Type 550 gut geeignet. Dunklere Mehltypen mit Typen wie 812 und 1050 sind prima zum Backen von herzhafteren Broten und Brötchen. Wie bei Weizen gibt es natürlich für Roggen und Dinkel verschiedene Typenbezeichnungen. Bei Roggenmehl geht es bei Type 815 los - und bei Dinkel mit der Type 630. Roggen hat den Vorteil im Vergleich zu Weizen und Dinkel mehr Ballaststoffe und Mineralien zu enthalten. Darüber hinaus ist Roggenmehl bestens geeignet zur Herstellung von aromatischem Brot und Gebäck. Dinkel hat einen leicht nussigen Geschmack, enthält jedoch mehr Gluten als Weizen und ist daher für Menschen mit einer Glutenintoleranz weniger geeignet.

Die gesündesten Mehlsorten
Grundsätzlich ist Vollkornmehl die gesündere Getreideart. Es hat keine Typenbezeichnung, da die Müller hier alle Bestandteile des Korns verwenden. Vollkornmehl aus Weizen, Roggen oder Dinkel enthält die meisten Ballaststoffe, von Mineralien bis zu B-Vitaminen. Darüber hinaus wirkt Vollkornmehl günstig auf den Blutzuckerspiegel und hält auch länger satt.
Das Klebereiweiß Gluten verleiht dem Mehl seine besondere Backfähigkeit, da dieser Inhaltsstoff in Kombination mit Wasser den Teig zusammenhält. Leider wird Gluten nicht immer gut vertragen - und allein in Deutschland sind aktuell rund 800.000 Menschen von Zöliakie betroffen.  Aber zum Glück ist Gluten nicht in allen Mehlsorten vorhanden. Die modernen Müller haben dieses Problem erkannt und so gibt es mittlerweile diverse glutenfreie Mehle auf dem Markt. Eine sehr gute Auswahl findet ihr zum Beispiel von Bauckhof.

die-besten-mehlsorten-1

Besonders gesund sind Mehle aus:

  • Vollkorn Braunhirse
  • Vollkorn Buchweizen (Prima für französische Galette)
  • Vollkorn Hafer
  • Vollkorn Teff (Gut zur Herstellung von Fladenbrot oder Pancakes)
  • Vollkorn Reis
  • Kastanien (Perfekt zum Backen von Brot, Kuchen und Gebäck geeignet)
  • Kichererbsen (sehr gut für Falafel und Pfannkuchen oder als Paniermehl)


Wir empfehlen euch, vielleicht zukünftig die eine oder andere gesunde Mehlsorte einmal auszuprobieren. Ihr könnt auch noch vorhandenes Mehl zum Beispiel mit etwas Vollkorn Hafermehl oder Kichererbsenmehl mischen, um das perfekte Backergebnis zu erzielen.

Kommentare