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13. Dezember 2017

Patrick Bolk: Coole Bücher, cooler Typ!

  • 5min
Patrick Bolk

H eute möchten wir euch einen unserer liebsten Autoren vorstellen: Patrick Bolk. ♥ Wenn ihr echte Leseratten seid und euch für Tipps und Tricks rund um die pflanzliche Ernährung interessiert, kommt ihr an den Büchern dieses sympathischen Kerls eigentlich kaum vorbei. Zum Beispiel in seinem Buch „Vegan Guide – Die wichtigsten Fakten und Tipps zum veganen Leben“  versorgt er uns mit hilfreichen Ratschlägen rund um unseren veganen Lifestyle. Aber auch wer auf der Suche nach leckeren und kreativen veganen Rezepten ist, findet in den Büchern von Patrick Bolk viel Inspiration. Sein neuestes Buch „Vegan aber günstig – Das Kochbuch“ zeigt uns, wie wir uns rein pflanzlich ernähren können ohne dafür viel Geld ausgeben zu müssen. Echt lesenswert! Ein tolles Kochbuch für alle, die herausfinden wollen wie lecker Sparen sein kann. Gutes Essen muss zum Glück eben nicht immer teuer sein. ♥

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Seine Expertise zu den Themen vegane Ernährung und veganer Lifestyle teilt er mit uns aber nicht nur in seinen tollen Büchern. Der Vegan-Food-Experte ist ein aktiver Blogger, schreibt für einige Magazine und ist Mitbegründer der beiden erfolgreichen Blogs www.deutschlandistvegan.de und www.berlinbio.de. Wir wollten wissen, wer hinter den coolen Büchern und Artikeln steckt und haben Patrick Bolk ein paar Fragen zu sich und seinen Büchern gestellt:

Hand aufs Herz - Hast du ein Lieblingsbuch unter deinen Büchern?

Das ist natürlich eine gemeine Frage, weil jedes der Bücher ein bestimmtes Thema bedient, und jedes für sich finde ich wichtig. Ich freue mich sehr darüber, wie schön mein neues Buch „Vegan, aber günstig - Das Kochbuch“ geworden ist, aber ich bin glaube ich besonders stolz auf „Clean eating vegan“, weil das ein echter Ernährungsratgeber ist, in den ich sehr viel Arbeit gesteckt habe. Dazu habe ich es selber gestaltet, und auch die Fotos sind superschön – wenn ich eines wählen müsste, dann wäre es wohl dieses, aber nur mit ganz knappem Vorsprung vor den anderen. ;-)

Wie bist du zum veganen Lifestyle gekommen?

Das ist tatsächlich eine interessante Geschichte, weil ich mich bis ich 30 Jahre alt war, furchtbar ernährt habe. Fast nur Fast Food, ganz viel Fleisch, keinen Salat usw. Ich wog 120 Kilogramm und machte mir keinerlei Gedanken über das, was ich täglich in mich reinstopfte. Dann hatte ich eine neue Freundin, die ich sehr belächelte, weil sie im Bioladen vollwertige Lebensmittel einkaufte. Ich war schon sehr ignorant, aber mit der Zeit stieg das Interesse, auch weil ich merkte: das schmeckt ja eigentlich auch alles ganz gut. Und irgendwann fing ich sogar ganz aktiv an, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich kaufte nur noch im Bioladen, setze auf Vollwerternährung und reduzierte tierische Lebensmittel immer mehr. Und nachdem ich so einige Bücher gelesen und Dokus geschaut hatte, war mir klar, dass ich das System „Tiere essen“ nicht mehr unterstützen würde. Es ging einfach nicht mehr, weil ich irgendwann zu viel wusste. Und so entschied ich mich, fortan vegan zu leben. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

Bist du beim Essen eher der Genuss-Typ oder ist der Teller wenn’s schmeckt meistens schneller leer, als gewollt?

Es gibt leider noch so ein paar hartnäckige negative Mechanismen aus meiner früheren Ernährungsphase. Dazu gehört, dass ich immer zu schnell esse, oft auch zuviel – und immer noch total auf Fast Food stehe, es mir aber verkneife. Meine Frau ist das genaue Gegenteil in dieser Hinsicht, das ist letztlich mein großes Glück.

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In deinen Büchern gibst du uns allen viele hilfreiche Tipps - Lebst du die auch alle selbst aus?

So weit es geht, klar. Ich bin ein relativ konsequenter Veganer, aber ich maße mir nicht an, alles richtig machen zu wollen. Ich gebe mein Bestes, aber ich gestehe mir auch bisweilen zu, es eben nicht perfekt zu machen, z.B. wenn ich einen ungesunden Burger mit Pommes esse. Ich versuche in meinen Büchern immer auch auf andere Bereiche hinzuweisen, die mir wichtig sind, weil ich finde: Vegan alleine ist nicht alles. Ich finde es beispielsweise schade, wenn Veganer beim Kauf von Klamotten oder Kosmetik nicht darauf achten, dass diese unter fairen und umweltfreundlichen Bedingungen hergestellt wurde. Natürlich möchte ich nicht, dass Tiere für meinen Konsum leiden – aber das gleiche gilt für mich für andere Menschen genauso. Hier darf man auch ruhig ein weniger kritischer konsumieren. Ich finde es auch schade, dass wenige vegane Restaurants auf Bio-Zutaten setzen, weil die Bio-Landwirtschaft die Umwelt auch deutlich besser schont als die konventionelle. Aber ich sage auch immer: Nimm dir deine Zeit, die du für deine persönliche Veränderung benötigst. Setze dich nicht selber unter Druck!

Hast du ein Lieblings-Rezept aus deinem aktuellen Buch?

Ich als alter Fast-Food-Junkie liebe die diversen Burgervarianten, die im Buch zu finden sind, besonders den Jackfruit Burger. Du kannst dir aus Rezepten im Buch deinen Burger komplett selber bauen, inklusive den Brötchen, Ketchup und Mayo oder der passenden Beilage.

Ein Stichwort – eine Antwort:  Was fällt dir zum Thema Veganer-Witze ein?

Ich finde ehrlich gesagt die wenigsten Veganer-Witze tatsächlich lustig, weil sie in der Regel auf alten Vorurteilen rumhacken. Aber lustig sind die Jungs vom YouTube-Kanal „Vegan ist ungesund“, weil die das so schön rumdrehen. Und der Graslutscher ist ebenfalls ein ganz schön lustiger Typ, der genau mit diesen Vorurteilen wunderbar spielt. Soll noch mal einer sagen, wir Veganer seien humorbefreit. ;-)

Wir haben ja vorher schon verraten, wie sympathisch wir den Autor & Blogger finden. Das hat sich in diesem kurzen Interview eindeutig nochmal deutlich gezeigt. Habt ihr schon Bücher von Patrick Bolk in eurem Bücherregal stehen? Welches ist euer liebstes?

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