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29. Januar 2018

Rohkost - Alles roh oder was?

  • 3min
Deutschland is(s)t vegan

V iele von euch haben sich sicher schon einmal mit dem Thema „Rohkost“ beschäftigt. Im Prinzip ist Rohkost ja »ein alter Hut«, denn wer viel Obst verspeist, ernährt sich zumindest in diesem Moment rohköstlich. Moment mal, so einfach ist das?!  Naja, nicht ganz. Wir möchten euch deshalb heute das Thema "Rohkost" etwas näherbringen.

Rohkost: was, warum und wie?

Vielleicht habt ihr bislang gedacht, dass Rohköstler automatisch vegan leben. Doch das ist tatsächlich nicht immer der Fall. Die rohköstliche Ernährung ist quasi für alle Lebensmittel offen, auch für solche tierischen Ursprungs. Es gibt also Rohkosternährung mit tierischen Lebensmitteln und aber natürlich auch die Form roh vegan. Der gemeinsame Nenner ist, dass sie nicht über 42 °C erhitzt werden.

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Der rohköstlichen Ernährung liegt die Annahme zugrunde, dass Lebensmittel besonders nährstoffreich sind, wenn sie in unverarbeiteter Form verzehrt werden. Allgemein wird 42 °C als Obergrenze für die Erhitzung festgelegt, da bei einer Erhitzung bis unterhalb dieser Temperatur der Nährstoffgehalt annähernd komplett erhalten bleibt. So erklärt sich, dass rohköstliche Lebensmittel auch als „lebendige Nahrung“ bezeichnet werden. Der Sinn einer rohköstlichen Küche ist somit, die maximale Nährstoffdichte aus Lebensmitteln zu bekommen. Viele Rohköstler berichten vom Rückgang von Allergien und Schlafstörungen, dem Verlust von überflüssigen Pfunden und einer Steigerung der Lebensenergie.

Heißt das jetzt, dass wir nur noch Obst essen müssen?

Nein, das wäre viel zu einseitig! Auch in der Gemüseabteilung werden wir reichlich fündig, denn viele Sorten können problemlos roh verzehrt werden, wie zum Beispiel Blumenkohl oder Brokkoli.

In der Rohkostküche könnt ihr durch Keimen oder Fermentieren Lebensmittel wie zum Beispiel Buchweizen oder Samen verzehrbar machen bzw. den Nährstoffgehalt derselbigen erhöhen. Und: Die Rohkostküche ist überhaupt nicht langweilig. Ihr könnt im Prinzip fast jedes Gericht »ohne starkes Erhitzen« herstellen – sogar Suppen, Torten, Pizza oder Sushi. Alles ist »in roh« möglich. Kein Wunder, dass immer mehr Rohkost-Blogs im Internet ihren Zulauf finden, und dass es mittlerweile eine große Auswahl  an Rohkostbüchern auf dem Markt gibt.

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Buch-Tipp: "Rohköstlich leben – Leckere Rohkost-Rezepte für Gesundheit und zeitlose Schönheit" von Mimi Kirk

Dieses Buch können wir euch für den Start in die Rohkost-Ernährung empfehlen. Es wurde von der Rohkost-Queen Mimi Kirk geschrieben. Wer Fotos von Mimi Kirk zu Gesicht bekommt, sieht sofort, wie gut sich diese Ernährungsform offenbar auf die Ausstrahlung und Schönheit auswirkt.

" ... mehr als 120 herrliche Rohkost-Rezepte, die sogar Nicht-Vegetarier lieben werden von unterschiedlichen Getränken (grünen Smoothies, Nussmilch, Säften) und Frühstücksleckereien über Suppen, Salate und außergewöhnliche Dressings, Gemüsegerichte und Hauptspeisen bis hin zu köstlichen Desserts."
Das Buch kostet 22,90 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.

Auf jeden Fall Rohkost?

Das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Tatsächlich kommt nicht jeder Mensch gleichermaßen mit Rohkost Ernährung klar, zumindest bei einer 100%igen Rohkosternährung. Manche haben Probleme bei der Verdauung, bekommen Magenbeschwerden oder Blähungen. Empfehlenswert ist in jedem Fall, die Ernährung nicht von heute auf morgen komplett auf Rohkost umzustellen. Besser ist es, wenn du den Rohkostanteil nach und nach erhöhst.
Viele empfinden 100 % Rohkost auf Dauer nicht alltagspraktisch, weil eine solche Ernährungsweise durchaus mehr Vorbereitung erfordert. Oder weil die Gelüste nach gekochter Nahrung immer wieder auftauchen. Nichtsdestotrotz scheint es empfehlenswert, sich häufiger mal zu fragen: Können wir das auch roh essen?

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