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20. April 2018

Die Milch machts eben nicht - Laktoseintoleranz & Milchallergie

  • 2min
Deutschland is(s)t vegan

W ir Tofukinder haben uns vor allem aus ethischen Gründen entschieden, keine Milchprodukte zu konsumieren. Was für uns aber bis heute weder ein Problem noch ein Verzicht bedeutet hat, denn es gibt so viele leckere, pflanzliche Alternativen. Im Prinzip sitzen wir in dieser Hinsicht mit sehr, sehr vielen Menschen in einem Boot, die vielleicht nicht vegan leben, aber aus Allergiegründen keine Milchprodukte mehr konsumieren können und daher ihre Ernährung entsprechend anpassen müssen. Die Rede ist von den beiden Krankheitsbildern Laktoseintoleranz und Milchallergie. Das sind übrigens zwei verschiedene Paar Schuhe! In beiden Fällen treten jedoch nach dem Verzehr von Milchprodukten ähnliche Symptome auf – meistens Verdauungsbeschwerden.

Was genau ist eine Milchallergie?
Die Milchallergie ist ein etwas selteneres Krankheitsbild. Oft erkranken an ihr Babys, die nach dem Abstillen als erste Nahrung (nach der Muttermilch) Kuhmilch bekommen. Die Eiweiße der Kuhmilch sind meistens die ersten fremden Proteine, die ein Kind im Säuglingsalter zu sich nimmt. Jedoch können auch Erwachsene an der Milchallergie erkranken. Warum einige Menschen an der Milchallergie erkranken und andere nicht, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Man geht jedoch auch davon aus, dass die Bereitschaft, diese Allergie zu entwickeln, vererbt wird.
Liegt eine Milchallergie vor, reagiert das Immunsystem über und greift das Eiweiß mit sogenannten IgE-Antikörpern an. Die Symptome der Milchallergie können in zwei Kategorien aufgeteilt werden. In solche, die direkt nach Aufnahme von Kuhmilch in Erscheinung (Soforttyp) treten und jene, die erst nach Stunden oder Tagen auftreten (Spättyp). Patienten des Soforttyps klagen bereits ein bis zwei Stunden nach dem Konsum von Kuhmilch über Symptome, wie zum Beispiel:

  • Nesselsucht, Rötung, plötzliche Schwellung, Juckreiz
  • laufende Nase, Husten, Atembeschwerden, Schwellung des Kehlkopfes
  • Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Wenn Patienten nach einigen Stunden oder Tagen nach Aufnahme von Kuhmilch allergisch reagieren, so handelt es sich um Symptome des Spättyps. Die Betroffenen klagen über:

  • Entzündungen des Darms, Reizdarmsyndrom, Entzündungen der Speiseröhre oder Verstopfung
  • Chronischer Husten, schnelle Atmung
  • Neurodermitis

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Wie äußerst sich eine Laktoseintoleranz?
Bei einer primären Laktoseintoleranz ist der Körper nicht in der Lage, den in der Milch enthaltenen Milchzucker (Laktose) zu spalten und zu verdauen. Der häufigste Grund dafür ist das fehlende Enzym Laktase. Und jetzt wird es fies! Wird der Milchzucker nicht in vom Körper verwertbare Zuckerarten aufgespalten, gelangt er in den Dickdarm, wo die Darmbakterien die Laktose aufnehmen und sie vergären. Die durch diese Gärung entstandenen Gase führen zu den typischen Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Im Gegensatz zur Milcheiweißallergie wird das Immunsystem bei einer Laktoseunverträglichkeit jedoch nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Die sekundäre Laktoseintoleranz ist die Folge einer anderen Erkrankung. Die Produktion der Laktase wird hierbei durch eine Schädigung der Darmschleimhaut beeinträchtigt. Auslöser sind hierfür meist größere Operationen im Magen-Darm-Trakt, Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder schwere Verläufe einer Magen-Darm-Grippe. Auch eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) kann die Ursache einer sekundären Laktoseintoleranz sein.

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Unsere zwei liebsten Alternativen

Egal ob wir auf Grund einer Unverträglichkeit, einer Allergie oder freiwillig auf Milchprodukte verzichten - auf eines verzichten wir sicher nicht: Den Genuss! Und deshalb möchten wir euch unsere zwei liebsten pflanzlichen Alternativen zu Milchprodukten vorstellen, die auch mit der Diagnose Laktoseintoleranz und Milchallergie ohne Beschwerden vertragen werden.

Milchersatz: Oatly Bio Hafer Drink
Wir sind große Fans von diesem Haferdrink von Oatly, da er nicht nur lecker ist, sondern auch zu allem passt. Egal ob Tee, Kaffee, Müsli oder, oder, oder...  Er wird aus 100 % ökologischem schwedischem Hafer hergestellt, der in unbelastetem Boden wächst und durch Sonne und Regen seine Kraft erhält. Haferdrink ist übrigens auch eine gute pflanzliche Milchalternative, für alle, die kein Soja vertragen!

Joghurtersatz: Alpro Soja Mango ohne Zucker
Diese neu vegane Joghurtalternative von Alpro mögen wir sehr, da sie ohne Zuckerzusatz auskommt. Dank der fruchtigen Mango ist das Geschmackserlebnis wirklich top und wir vermissen rein gar nix. Dieser vegane Joghurtersatz ist natürlich laktose- und kuhmilchfrei, sowie glutenfrei. Probiert ihn doch mal in eurem Müsli: lecker!

Vielleicht sind diese beiden Alternativen für den einen oder anderen interessant, der bereits vegan lebt oder an einer Milchallergie oder einer Laktoseintoleranz leidet. Natürlich werdet ihr die Produkte neben unseren weiteren tollen veganen Milchalternativen auch ganz bald in unserem Onlineshop finden. Habt ihr noch weitere Lieblings-Produkte?

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