7. September 2017

Vegan werden - 10 Schritte bis zum Ziel

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H ier bekommst du die ultimative Anleitung, wie du Veganer(in) wirst! Nein, das war natürlich Spaß, aber der Umstieg auf eine vegane Lebensweise ist tatsächlich ein manchmal steiniger Weg mit diversen Stolperfallen. Kein Wunder, man hat sich ja vorher nie damit beschäftigt, in wie vielen Produkten Tierisches enthalten ist. Wir wollen dir zumindest aber mal ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie du den einen oder anderen Stolperstein aus dem Weg räumst.

1. Informiere dich!
Zugegeben, das ist jetzt erstmal keine Überraschung, doch du kommst einfach nicht umhin, dich eingehender mit dem Thema Veganismus zu beschäftigen. Zum Glück gibt es hilfreiche Einstiegsbücher wie „Ab heute vegan“ oder den „Vegan Guide“, die dir die besten Einsteigertipps kompakt vermitteln. Sehr wichtig ist es beispielsweise, dass du dich zum Thema Nährstoffe informierst: Worauf muss ich achten, damit gesund vegan lebe?

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2. Den Kühlschrank-Check machen!
Dein Kühlschrank ist vermutlich der erste Ort, den du dir genauer in Hinsicht auf tierische Produkte anschauen solltest. Wegwerfen ist beim Ausmisten nicht die beste Lösung. Verschenke lieber das, was du selber nicht mehr essen möchtest.

3. Den Rest der Wohnung checken!
Natürlich wirst du nicht nur im Kühlschrank nicht-vegane Produkte finden, auch im Kleiderschrank, Badezimmer oder im Abstellraum wirst du garantiert fündig. Du könntest, wenn das für dich okay ist, die Produkte aufbrauchen und beim Nachkauf nach veganen Alternativen suchen – oder sie verschenken.

4. Zutatenlisten lesen!
Im Prinzip kannst du weiterhin überall einkaufen, sogar beim Discounter. Ab sofort solltest du jedoch jedes Produkt auf seine Inhaltsstoffe hin genauer unter die Lupe nehmen. Vielleicht hast du Glück, und das Produkt ist vom Hersteller vegan gekennzeichnet. Noch einfacher wird der Einkauf natürlich in rein veganen Läden und Onlineshops.

5. Kochen!
Viele berichten, dass sie nach ihrer Umstellung auf eine vegane Ernährung erst das Kochen für sich entdeckt haben. Wer weiß, vielleicht geht es dir genauso? Es macht auf jeden Fall Spaß, in der Küche kreativ zu sein und neue Geschmackserlebnisse und Gerichte zu entdecken.

6. Auf vegane Entdeckungsreise gehen!
Recherchiere, ob es in deiner Nähe bald ein veganes Sommerfest oder eine vegane Messe gibt. Das sind tolle Orte, um neue Produkte zu entdecken, veganes Essen zu probieren und Gleichgesinnte kennen zu lernen.

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7. Eine Restaurant-App installieren!
Apps wie Happy Cow oder Vanilla Bean helfen dir, vegane Lokalitäten in deiner oder in anderen Städten zu finden. Gerade wenn man auswärts unterwegs ist, kann so eine Smartphone-App extrem hilfreich sein.

8. Cool und locker bleiben!
Setze dich nicht so sehr unter Druck. Niemand verlangt von dir, von heute auf morgen ein Vegan-Profi zu werden. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und ärgere dich nicht, wenn du in eine nicht-vegane Stolperfalle trittst.

9. Oute dich!
Fast am schwierigsten ist die Fragen zu beantworten: „Oute ich mich bei Freunden, Familie und Kollegen?“. Früher oder später kommt man eh nicht umhin, denn es wird niemandem in deinem Umkreis verborgen bleiben, dass du plötzlich nicht mehr zu Käse und Wurst greifst. Schämen muss sich niemand für seine Entscheidung, vegan zu essen oder zu leben. Spätestens bei der nächsten Familienfeier solltest du vorher aber kurz vorwarnen, damit Omi nicht enttäuscht ist, wenn du auf den Braten verzichtest.

10. Vernetze dich!
Zum Glück bist du nicht alleine da mit deiner Einstellung. Es gibt eine große vegane Community da draussen: Facebook-Gruppen, vegane Foren, vegane Instagramaccounts und natürlich auch in „real life“ eine ganze Menge Möglichkeiten, sich zu vernetzen. In vielen Städten gibt es vegane Stammtische oder Ortsgruppen von Tierrechtsorganisationen wie Peta.

Viel Spaß beim vegan werden!

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