20. Oktober 2017

Heimische Superfoods - Power aus der Region

eat this! //Shutterstock

J a, es gibt sie! Heimische Lebensmittel, die es in sich haben und dazu noch preiswerte Alternativen zu den häufig sehr teuren Importen aus dem Ausland sind. Höchstwahrscheinlich stehen einige dieser heimischen Superfoods schon längst auf deinem Speiseplan, ohne dass du dir darüber bewusst bist. Regionales Superfood ist gar nicht schwer zu finden und ideal für eine gesunde Ernährung.

Wie sieht es zum Beispiel mit Hirse aus? Das glutenfreie und allergenarme Getreide hat den Ruf als „Schönmacher“, da es viele Nährstoffe enthält, die für Haut, Haare, Nägel und Zähne wichtig sind, wie etwa Magnesium, Kalium, Eisen, Fluor und Silizium. Eben ein echtes Superfood! Des Weiteren ist Hirse reich an Proteinen, ungesättigten Fettsäuren sowie Vitaminen und ist somit eine lokale Alternative zum hochgepriesenen Quinoa aus Südamerika. Augen auf beim Hirsekauf: Auch Hirse wird mittlerweile häufig importiert. Bio-Firmen wie Davert und Spielberger bieten Hirse aus deutschem Anbau an.

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Die für unsere Gesundheit essentiellen Omega-3-Fettsäuren gibt es nicht nur in mexikanischen Chiasamen, auch Leinsamen können zur Deckung unseres Bedarfs beitragen und uns mit Ballaststoffen versorgen. Die gesunden Leinsamen können sich also getrost Superfood nennen. Antioxidantien, hochwertige Aminosäurensowie Vitamin B und E enthält der Lein ebenso. Durch das starke Quellvermögen im Darm können Leinsamen bei Verdauungsproblemen helfen. Am Besten entfalten die heimischen Superfoods ihre Wirkung in geschroteter Form.

Süßlupinen sind nicht nur schön anzusehen, sie haben uns auch als Lebensmittel einiges zu bieten. Die heimische Hülsenfrucht hat mehr Eiweiß und weniger Fett als Soja und landet bei uns gerne als Fleischersatz von Alberts auf dem Teller. Als Lupinenschrot kann sie auch leicht in Müslis, Salaten oder Suppen untergerührt werden und uns so mit einer Menge Vitamine und Mineralien mit hoher Bioverfügbarkeit versorgen, wie etwa die Vitamine A und
E, sowie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink.

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Für die heimische Teezeremonie braucht es auch nicht immer Matcha Tee aus Japan. Beruhigende Wirkung zeigen ebenfalls Teesorten aus regionalen Kräutern, wie Kamille und Johanniskraut. Bei Verdauungsproblemen zeigen Fenchel- und Brennnesseltee ihre Superfood Power. Für jedes Wehwehchen und jeden Geschmack gibt es aromatische Teemischungen von Lebensbaum, die voller Antioxidantien stecken. Aufgebrühte Wildkräuter aus dem eigenen Garten sind im Übrigen auch zu empfehlen.

Generell solltest du viele Superfoods vor allen Dingen in frischem oder nur leicht erhitztem Zustand zu dir nehmen und abwechslungsreich essen, um eine optimale Aufnahme aller Nährstoffe zu gewährleisten. Petersilie, Brokkoli, Grünkohl und rohes Sauerkraut sind nur einige der vielen Vitaminbomben, die du theoretisch locker selbst anbauen und zubereiten könntest. Manche heimische Superfoods, wie Hagebutten, Blaubeeren, Löwenzahn und andere
Wildkräuter kannst du sogar ganz umsonst sammeln. Das Gute liegt eben oft näher als man denkt! Du siehst, das Angebot an regionalen Superfoods ist riesig! Es müssen eben nicht immer exotische Superfoods sein und gesunde Ernährung ist durchaus auch mit heimischen Lebensmitteln möglich.

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